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Event-Tipp: Internationaler Comic-Salon in Erlangen

Vom 26. bis 29. Mai 2016 findet wieder der Internationale Comic-Salon in Erlangen statt. Wir haben euch ein paar Highlights zusammengefasst, die euch dort erwarten und sagen euch, warum ihr dieses Comicfestival nicht verpassen dürft. 

comicfestival

Über das Festival 

Von allen Comicveranstaltungen in Deutschland ist der Internationale Comic-Salon in Erlangen wohl die größte. Denn anders wie zum Beispiel bei der ComicCon geht es nicht nur hauptsächlich um Comic-Verfilmungen und Serien, sondern es wird sich auf die eigentliche Comickunst und Independent-Künstler konzentriert. Falls ihr noch nie dort ward: Das Festival hat unglaublich viele Stände von großen und kleinen Verlagen und man kann in Comics herumstöbern, sich mit Künstlern unterhalten oder einfach Kontakte zu anderen Comic-Fans knüpfen. Anders als auf dem Comicfestival in München muss man zudem nicht in der ganzen Stadt herumfahren, um die unterschiedlichen Ausstellungen anzusehen, sondern (fast) alle Veranstaltungen sind in Erlangen auf einem Gelände, sodass man sich die Wege (und auch Geld) spart. Die Eintrittskarte für einen Tag kostet ca. neun Euro, wenn man sie online kauft und selbst ausdruckt. Die Dauerkarte für alle vier Tage kostet ca. 24 Euro.

Die Künstler 

Und was gibt es dieses Jahr Tolles auf dem Comic-Salon zu sehen? Ich muss sagen, dass ich von der Künstlerliste ein biiisschen enttäuscht war, da es dieses Mal keine großen Namen wie die letzten Jahre gab, wie zum Beispiel Charles Burns, Ralf König, Lee Bermejo oder Robert Crumb. Aber es lohnt sich trotzdem, hinzugehen, weil Independent-Comics natürlich keinesfalls schlechter sind als die von Mainstream-Verlagen. Empfehlen kann ich für dieses Jahr, bei Jörg Buttgereit vorbeizuschauen. Dieser wurde durch seine Horrorfilme wie „Nekromantik“ berühmt, schreibt aber auch Comics wie „Captain Berlin“, der von Weissblech Comics herausgegeben wurde (hier habe ich mal ein Interview mit einem der Künstler von „Captain Berlin“ geführt). Auch ist der Stand vom TheNextArt Verlag immer interessant, zu besuchen. Dieser gibt sehr unterschiedliche Comics heraus und setzt sich für unbekannte Künstler/Autoren ein. Bei ihrem Stand werde ich auch öfters abhängen, da dort die Graphic Novel „Trash Days“ verkauft wird, die ich übersetzt habe und natürlich wärmstens empfehlen kann (siehe Bild ;)). Einen deutschen Comic, der mich in letzter Zeit beeindruckt hat, ist zudem „Jean Paul Porneaux und der Appetit des Löwen“ von Zano. Auf dem Comic-Salon wird dann der zweite Teil des Comics beim Gringo Comics Verlag vorgestellt werden. Insgesamt werden über 500 Künstler aus aller Welt erscheinen und viele Buchvorstellungen ihre Premiere feiern. Hier findet ihr die gesamte Künstlerliste und hier die Signierstunden.

Ausstellungen/Workshops/Veranstaltungen 

Natürlich gibt es wie jedes Mal auch coole Events zu besuchen. So gibt es dieses Jahr unter anderem die Ausstellungen „Parade – Comics aus Flandern und den Niederlanden“, „Böse Clowns_reloaded“, „Spotlight: Manga“, „Schneller als der eigene Schatten – 70 Jahre Lucky Luke“ oder auch „Comicaze präsentiert: Bier. Alles über den Durst“. Aber bei dem Comic-Salon kann man auch selbst Hand anlegen, denn es gibt auch viele tolle Workshops zu besuchen. Einige Beispiele dafür sind: „Wie macht man einen Comic?“, „Comic Solidarity präsentiert: Gritty Comic selbst zeichnen“, „Aquarellkoloration – Erste Schritte und effektvolle Kniffe“ oder „Pimp your WordPress Comic-Blog“.
Andere sehenswerte Veranstaltungen wären noch die Vorträge „SuperheldINNEN“ oder „Karikaturen in Frankreich – Geschichte und Kontroversen am Beispiel der Wochenzeitschrift ´Charlie Hebdo´“, das Gespräch mit Christian Allmann, Kami und Martina Peters über „Boys Love zwischen Stereotyp und Subversion“ oder der Talk mit Marko Juntunen, Reinhard Kleist, Mike Loos und Ville Tietäväinen über „Zwischen Empathie und Engagement – Fluchterfahrungen und ´Flüchtlingskrise´ im Comic“. Außerdem gehören zu meinen persönlichen Hightlights die zwei Vorträge „Der Joker als Filmstar: Warum hat das Böse seine Fans?“ und „Alles so schön bunt hier: Die koreanische Comic-Szene“. Nicht zuletzt begleiten die Erlanger Kinos Manhattan und Lamm-Lichtspiele das Festival mit einem Filmfest, das euch Comic-Verfilmungen, Dokumentationen und Animationsfilme bietet.

Hab ich euch den Comic-Salon in Erlangen nun schmackhaft gemacht? Dann schaut doch einfach vorbei!
Weitere Informationen findet ihr hier: https://www.comic-salon.de/de

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